"Soul, Adorn Thyself with Gladness" by Johann Franck, 1618-1677 Text From: THE HANDBOOK TO THE LUTHERAN HYMNAL (St. Louis: Concordia Publishing House, 1942), pp. 218-219 1. Schmuecke dich, o liebe Seele, Lass die dunkle Suendenhoehle, Komm ans helle Licht gegangen, Fange herrlich an zu prangen! Denn der Herr, voll Heil und Gnaden, Will dich jetzt zu Gaste laden; Der den Himmel kann verwalten, Will jetzt HerbergÕ in dir halten. 2. Eile, wie Verlobte pflegen, Deinem Braeutigam entgegen, Der da mit dem Gnadenhammer Klopft an deine Herzenskammer! OeffnÕ ihm bald des Geistes Pforten, Red ihn an mit schoenen Worten: Komm, mein Liebster, lass dich kuessen, Lass mich deiner nicht mehr missen! 3. Zwar in Kaufung teurer Waren Pflegt man sonst kein Geld zu sparen; Aber du willst fuer die Gaben Deiner Huld kein Geld nicht haben, Weil in allen Bergwerksgruenden Kein solch Kleinod ist zu finden, Das die blutgefuellten Schalen Und dies Manna kann bezahlen. 4. Ach, wie hungert mein Gemuete, Menschenfreund, nach deiner Guete! Ach, wie pflegÕ ich oft mit Traenen Mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu duersten Nach dem Trank des Lebensfuersten! Wuensche stets, dass mein Gebeine Sich durch Gott mit Gott vereine. 5. Beides Lachen und auch Zittern Laesset sich in mir jetzt wittern; Das Geheimnis dieser Speise Und die unerforschte Weise Machet, dass ich frueh vermerke, Herr, die Groesse deiner Werke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, Der deinÕ Allmacht solltÕ ergruenden? 6. Nein, Vernunft, die muss hier weichen, Kann dies Wunder nicht erreichen, Dass dies Brot nie wird verzehret, Ob es gleich viel TausendÕ naehret, Und dass mit dem Saft der Reben Uns wird Christi Blut gegeben. O der grossen Heimlichkeiten, Die nur Gottes Geist kann deuten! 7. Jesu, meines Lebens Sonne, Jesu, meine FreudÕ und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, Hier fallÕ ich zu deinen Fuessen; Lass mich wuerdiglich geniessen Dieser deiner Himmelsspeise Mir zum Heil und dir zum Preise! 8. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel hergetrieben, Dass du willig hast dein Leben In den Tod fuer uns gegeben Und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut fuer uns vergossen, Das uns jetzt kann kraeftig traenken, Deiner Liebe zu gedenken. 9. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, dass ich doch nicht vergebens Oder mir vielleicht zum Schaden Sei zu deinem Tisch geladen! Lass mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, Dass ich auch, wie jetzt auf Erden, MoegÕ dein Gast im Himmel werden! _______________________________________________________ Notes: Hymn #305 from _The Handbook to the Lutheran Hymnal_ Text: Rev. 19: 8 Author: Johann Franck, 1649 Titled: "Schmuecke dich, o liebe Seele" Composer: Johann Crueger, 1649 Tune: "Schmuecke dich" ______________________________________________________________ This text was converted to ascii format for Project Wittenberg by Cindy A. Beesley and is in the public domain. You may freely distribute, copy or print this text. Please direct any comments or suggestions to: Rev. Robert E. Smith of the Walther Library at Concordia Theological Seminary. E-mail: COSMITHB@ASH.PALNI.EDU. Surface Mail: 6600 N. Clinton St., Ft. Wayne, IN 46825 USA Phone: (219) 452-2123 Fax: (219) 452-2126 ______________________________________________________________